Erziehung

Hundeerziehung bedeutet die Auseinandersetzung mit einem sozialen Lebewesen.

All zu oft wird einem Ring Fleischwurst mehr Bindungspotenzial zugesprochen als der eigenen Person.

Den Hund in entscheidenden Situationen nicht sich selbst zu überlassen und ihm zu versichern, dass er seinen Menschen jederzeit um Hilfe bitten kann, das macht Beziehung aus. Nicht Designerhalsbänder, schöne Liegeplätze, noch das teuerste Futter geben Ihrem Hund die Möglichkeit, sich in unserer Menschenwelt zurecht zu finden, sondern  wie wohlwollend und geduldig Sie ihm klare Grenzen zeigen. Ohne Frust gibt es keinen frustfreien Raum, ohne Grenzen gibt es keine Freiheiten, ohne Führen gibt es kein Folgen.

Dieses Zurechtfinden ist so viel wichtiger als die Kommandos “Sitz, Bleib und Fuß”. Natürlich will auch das gelernt sein, sollte aber nicht mit guter Be- und Erziehung gleichgesetzt oder verwechselt werden.

“Gehorsamer vs. Erzogener Hund: Ersterer tut was man verlangt; Letzterer stellt sich auf seinen Menschen ein, beobachtet diesen und verhält sich angemessen!”

(Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen; Danke liebe Dorit für diese vortreffliche Zusammenfassung und alles was du weißt)

  • Erziehung bedeutet nicht “Pauschalität” oder “Methode”
  • Erziehung ist individuell
  • Erziehung hat 2 Seiten und vor allem viele Möglichkeiten
  • Erziehung bedarf einer guten Beziehung

Erziehung darf Spaß machen!

“Es ist ein Recht des Hundes, sich auf seinen Menschen verlassen zu können
und die Aufgabe des Menschen dafür zu sorgen,
dass sein Hund das kann.”
Elke Obertinski

Karikaturen by Kerstin Schött (Copyright)

Vielen Dank liebe Kerstin und gute Reise!!!!