Wenn der Welpe Einzug hält…

… dann steht die Welt des Menschen erstmal still und Kopf. Natürlich gibt es jetzt vieles zu beachten. Der kleine Kerl braucht ja einen geregelten Ablauf und man will nichts falsch machen. Füttern, Gassi, Hundeschule, Sitz, Platz, Fuß und Hier. In 2-3 Wochen muss er/sie alleine bleiben können und bis dahin muss er und und und.

Wichtig wäre das gegenseitige Kennenlernen. Das Kuscheln. Das Begrenzen. Das Erziehen. Und noch wichtiger wäre es, den eigenen Alltag so weit als möglich beizubehalten. Damit das neue Mitglied im Haus vom ersten Tag an mein wahres Leben kennenlernt. Denn wenn mein Urlaub erstmal rum ist, steht er vor vollendeten Tatsachen und das schaffen viele gar nicht gut.

Was heißt das jetzt im Klartext? Also: immer mal ein paar Minuten alleine lassen. Z.B. während man duschen geht oder zum Briefkasten. Hierfür bietet sich eine Box (Kennel) an. Ablauf? Einfach: Hund rein, Mensch raus :). Die Zeit ist nicht so relevant. Hauptsache immer mal wieder. Beim Spülen oder Saugen, nachts etc. Man kann auch einfach mal eine Tür zwischen sich und Fiffy schließen. Gleicher Effekt. Dann hat man schnell ein Hündchen, das mit dem “Alleinesein” und einer Portion Frustertragen kein Problem hat.

“Der schreit aber alles zusammen!?” Ja, das machen Kinder, wenn sie etwas anderes möchten als das Angebotene. Die Frage ist jetzt, wie konsequent der Erwachsene das durchzieht. Und vor allem mit welcher Einstellung zur Sache! Gelassenheit und Ausdauer wirken Wunder und klein Welpi lernt schnell:

Es ist wie es ist. Und es ist gar nicht schlimm!

“Willkommen in einer Welt voller Regeln, kleiner Hund.”

“Kenn ich… ist bei uns genauso.”