Abzugeben. Nur in beste Hände…

Diesen Satz höre ich immer. Ich frage dann: Hände, wie die, die ihn gerade bei mir abgeben wollen? Wenn doch die Sorge um sein Wohlergehen so groß ist, warum behältst du ihn dann nicht und fängst an, dich mit seinen Problemen und Sorgen auseinanderzusetzen? Sind wir heute wirklich nicht mehr in der Lage anderen Lebewesen zu helfen, sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden? Oder sie auch mal mit Macken und Kanten zu akzeptieren? Ist das eigene Leben nicht auch voll von Schwierigkeiten, die gemeistert werden müssen? Haben wir nicht auch Familie, Freunde und Bekannte, die einspringen, wenn es brennt? Ist das tatsächlich unsere Lösung für unerwünschtes Verhalten: Abgabe ? Bestimmt gibt es Situationen im Leben, die nichts anderes mehr zulassen. Meistens aber passt das, was ich mir hätte lange vorher gut überlegen müssen, dann doch nicht in mein Leben. Nö, so geht das nicht. Wir tragen für unsere Entscheidungen die Verantwortung und sollen und dürfen sie auf keinen Fall auf dem Rücken Schutzbefohlener austragen. Wer hat denn den Hund vorher gefragt ob er dieses, mein, Leben überhaupt möchte? Hat der sich von meinen Kulleraugen genauso überrumpeln lassen, wie ich mich von seinen?

Es wäre schön, wenn du dir Gedanken machst. Vorher – und nachher.

Und wenn es brennt: es gibt mich und andere gute Hundetrainer. Wir verdienen unser Geld mit den Problemen anderer. So wie du dein Geld mit deinem Beruf verdienst. Wir sind da, um zu helfen wo du vielleicht nicht mehr weiter weißt! Gib dem Kerlchen eine Chance, die sich lohnt! Für ihn und für dich. Damit er in den besten Händen bleiben darf!